Dienstag, 30. Mai 2017

Mein liebster Tick...

… ist der Pixeltick.

Wenn man ein digitales Bild im Detail betrachtet, erkennt man, daß es aus vielen, winzigen Bausteinen besteht, so ähnlich wie ein buntes Mosaik. Je mehr man es vergrößert, desto besser erkennt man diese Pixel - und je kleiner eine Illustration ist, desto wichtiger ist es, daß ihre Linien und Flächen „sauber“ und akkurat sind.

80 Pixel
Das gilt natürlich ganz besonders für meine Avatare, die z.B. in meiner Heimat-Community nur 80 Pixel Kantenlänge haben dürfen. Es kommt buchstäblich auf jeden einzelnen Bildpunkt an.

Im Lauf der Jahre habe ich darum einen regelrechten Tick entwickelt und bearbeite meine Zeichnungen vor der Veröffentlichung geduldig und fein säuberlich Pixel für Pixel.
Erst im Detail erkennt man, daß das
"Konfetti" aus einzelnen Pixeln besteht

Das mache ich so lange, bis meine Augen trän… also, bis jedes von ihnen an der Stelle sitzt, an der es hingehört. Was für andere Leute stricken oder häkeln ist, ist für mich das Verschieben der digitalen Mosaiksteinchen in meinen Zeichnungen.

(Ja, ich weiß: die Kopfzeile über diesem Blog sieht haargenau nicht so feinpixelig aus, aber das war Absicht. Schwöre.)


Wollt ihr sehen, wie andere Blogger „ticken“?
Dann klickt bei Heidi vorbei, die heute zu diesem Thema eine Blogparade ins Leben gerufen hat.